Eine Sekunde fehlt zum Sieg
Geschrieben von wildalligator am Oktober 23 2018 17:43:20
HANDBALL-OBERLIGA


DELITZSCH/MZ - Der HC Aschersleben hat in Delitzsch einen starken Auftritt.
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Der HC Aschersleben hat in Delitzsch einen starken Auftritt.

DELITZSCH/MZ -Starker Auftritt der Alligatoren. Die Handballer des HC Aschersleben haben im Spiel der Mitteldeutschen Oberliga am Sonnabend beim NHV Concordia Delitzsch ein 23:23 erreicht. Das ist umso bemerkenswerter angesichts der Tatsache, dass Trainer Dmitry Filippov (zum wievielten Mal eigentlich schon?) mehrere Ausfälle zu verkraften hatte. „Nicht so toll, ist leicht untertrieben“, beschrieb Co-Trainer Frank Seifert die Personalsituation für diese Partie.
Mit Frank Seifert junior, Alexander Weber und Jens Schmidt fehlte der komplette Mittelblock. „Und wir hatten kaum Wechselmöglichkeiten“, so Seifert weiter. „Alle haben mehr oder weniger durchgespielt.“
Wem ihm vor dem Spiel jemand gesagt hätte, aus Delitzsch werde etwas mitgenommen, „ware ich zufrieden gewesen. Aber wenn du in der Schlusssekunde den Ausgleich kassierst, ist das dann ärgerlich.“

Andrey Filippov, hier gegen Köthen, traf siebenmal.
FOTO: FRANK GERMANN


Dabei habe es am Anfang überhaupt nicht nach einem Punktgewinn ausgesehen.
„Die Delitzscher haben uns mit ihrer Schlagkraft aus der zweiten Reihe zunächst kaum Chancen zum Dagegenhalten gelassen. Aber dann haben wir uns irgendwie berappelt.“ 9:6 und 10:7 führten die Sachsen. 17 Minuten waren in der ersten Halbzeit gespielt, da rückten die Alligators näher zusammen. Nicolas Berends, Andrey Filippov und Carsten Kommoß stellten mit ihren Treffern die Weichen zum Ausgleich. Dann gelangen Filippov, Kommoß und Kapitän Martin Wartman sogar die Treffer zur 14:13-Führung des HCA. Kommoß hatte eine Wurfeffektivität von hundert Prozent, Keeper Mantas Gudonis werte 13 der 22 Bälle, die auf sein Tor flogen, ab. Quote hier: 41 Prozent.
Die zweite Halbzeit dominierten die Abwehrreihen. Gerade einmal 19 Treffer wurden hier in der Summe erzielt. Teilweise betrug die Ascherslebener Führung drei Treffer. Aber der Kräfteschwund machte sich mehr und mehr bemerkbar. Beim 20:20 waren die Delitzscher wieder dran. Dann legten zweimal Pit Seifert und Berends wieder vor. Und auch wenn es nicht zum Sieg reichte, war es ein starker Auftritt.
Nächster Gegner ist am Sonnabend, 19 Uhr, im Ascaneum, der USV Halle.

Aschersleben: Gudonis, Thäder – Kommoß (4/2), P. Seifert (2/1), Berends (8), Filippov (7), Wartmann (5), Nupnau, Uhlig, Hasselbusch


Kleine Anmerkung vom Wildalligator: „Der Autor dieses Textes hat einige Fehler in seinen Zahlen, kein Schreibfehler meinerseits!“