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Anker in der Heimat
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Im Mai hat Frank Seifert seine Karriere beendet. Beim ersten Saisonsieg des HCA steht er aber wieder auf dem Feld. Was zum Umdenken führte.

ASCHERSLEBEN/MZ - Frank Seifert hat es wirklich ernst gemeint am 5. Mai. Der Handballer des HC Aschersleben saß nachdenklich vor der Kabine im Ballhaus. Rund zwei Stunden zuvor, vor dem letzten Spiel des HCA in der vergangenen Spielzeit, wurde er verabschiedet. Seifert hatte sich dazu entschieden, mit 29 Jahren die Schuhe an den Nagel zu hängen.er sah sich nicht mehr in der Lage, Viertliga-Handball mit dem dafür nötigen Pensum zu spielen. Seifert konnte meist nur ein., höchstens zweimal in der Woche trainieren. „Das reicht so nicht“, sagte der Polizist und Familienvater damals.
Am zurückliegenden Samstagabend konnten aber alle Fans der Krokodile einen Radiergummi in die Hand nehmen und den imaginären Schlussstrich ihres Vereinsurgesteins entfernen. Aschersleben ist mit einem Auswärtsspiel beim SV Oebisfelde in die neue Saison gestartet – wobei auch Seifert zur Überraschung vieler mit auf dem Feld stand. Gemeinsam gelang ein 31:25-Seig.

Mehr als nur Sport
Rückkehrer Frank Seifert wollte sich nach dem Auftaktsieg nicht zu seinem Rücktritt vom Rücktritt äußern. Der 29-Jährige mag den Trubel um seine Person nicht haben. Sein Vater, HCA-Co-Trainer und Tausendsassa Frank Seifert senior, meinte nur: „Blut ist eben dicker als Wasser.“
Als Seifert jr. sich Ende der zurückliegenden Saison für ein Karriereende entschied, wollte er damit eine gewisse Art Vereinsentwicklung erreichen. „Ich glaube, der Verein kommt nur weiter, wenn er Spieler hat, die regelmäßig mehrfach in der Woche trainieren können.“
Die Entwicklung nahm jedoch fast schon dramatische Züge an. Der HCA hatte große Probleme, Neuzugänge zu finden. Denn lange Zeit stand nicht fest, wie viel Budget der Verein zur Verfügung haben würde. Mit Stephan Hasselbusch kam letztendlich nur ein Zugang, zudem wurde Felix Uhlig aus der zweiten Vertretung hochgezogen. Alle waren sich einig, dass das zu wenig ist. Aschersleben hat sich bereits auf eine harte Spielzeit eingestellt. Das Ziel: irgendwie Klassenerhalt!
Für Frank Seifert jr. kann nur diese Entwicklung der ausschlaggebende Punkt gewesen sein, um wieder zurückzukehren. Der 29-Jährige lebt seinen Verein. Hier hat er mit Handball begonnen, hier hat er sich in der Jugend für die Sportschule in Magdeburg empfohlen und nach seiner Rückkehr große Erfolge wie den Zweitligaaufstieg im Jahr 2010 gefeiert. Aschersleben ist für den Abwehrspezialisten mehr als nur Sport – es ist Heimat.
Nun ist der HCA mit Seifert jr. im Kader nicht automatisch wieder im oberen Mittelfeld anzusiedeln, aber deutlich stärker. Das hat schon das Spiel in Oebisfelde bewiesen. Aschersleben hatte den Aufsteiger zu jeder Zeit im Griff und führte zur Pause schon klar mit 17:11. Auch dank Seiferts Qualität in der Deckung. „Er ist mit seinem Auge und mit seiner Stärke im Eins-gegen-Eins die Komponente, die wir brauchen“, sagte Mitspieler Alexander Weber.

„Er macht uns alle besser“
Frank Seifert ist in diesem ersten Saisonspiel und vorher groß mit der Mannschaft zu trainieren direkt wieder in seine Paraderolle geschlüpft: In die des unumstrittenen Abwehrchefs des HCA. „Er ist sowas wie ein defensiver Anker für uns. Ich würde soweit gehen und sagen, Fränki macht uns in der Deckung alle besser, schon alleine durch seine bloße Anwesenheit. Auf ihn ist immer Verlass“, sagte Weber.
Der 32 Jahre alte Rückraumspieler ist einer der großen Profiteure von Frank Seiferts Rückkehr. Werber lief als Allrounder im Angriff und guter Abwehrspieler Gefahr, in jedem Spiel fast durchspielen zu müssen. Mit Seifert ist nun Entlastung da. Entsprechend betonte Alexander Weber extra auch noch einmal: „Ich freue mich riesig, dass er wieder da ist.“
Er wird nicht der Einzige sein.

HCA: Thäder, Gudonis; Kommoß (7/2), P. Seifert (11/3), Berends (3), A. Filippov (4), Wartmann, Weber, Nuppnau (3), Uhlig, Hasselbusch, Schmidt (1), F. Seifert (3)

BILD: Der Abwehrchef des HCA ist zurück: Frank Seifert
FOTO: HARTMUT BÖSENER

wildalligator am September 05 2018 11:25:24 · 0 Kommentare · 490 gelesen · Drucken
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