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Aus dem Schatten
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

In einer Woche werden die HCA-Zwillinge Sascha und Nicolas Berends sportlich getrennt. Warum das für den Erstgenannten sogar gut sein kann.

ASCHERSLEBEN/MZ - Der Terminkalender von Sascha Berends ist am 5. Mai, also am Sonnabend in einer Woche, schon ziemlich prall gefüllt. Beispielsweise steht ein Geburtstag in der Familie seiner Freundin Meike an, erzählt der 20 Jahre junge Handballer. Vordergründig findet aber das letzte Saisonspiel mit dem HC Aschersleben in der Oberliga statt.
Es wird noch einmal eine besondere Partie – nicht nur, weil es das letzte der Spielzeit ist. Zu Gast sein in Aschersleben wird der erbitterte Lokalrivale HV Rot-Weiß Staßfurt, der bereits als Absteiger feststeht und an jenem Abend im Ballhaus vorerst Abschied von Liga vier nehmen muss.
Und dann gibt es ja auch noch das ganz persönliche Abschiedsszenario im Hause Berends.

Kein Konkurrenzdenken
In einer Woche werden die HCA-Zwillinge Sascha und Nicolas Berends sportlich getrennt. Nicolas, der zwölf Minuten jüngere, aber dafür etwas kräftigere und größere der beiden, wechselt im bevorstehenden Sommer zum SV Anhalt Bernburg in die 3.Liga. Sascha bleibt dem HC Aschersleben erhalten. „Der Abschied“, gesteht er, „wird sicher emotional.“
Es ist zwar nicht das erste Mal, dass beide sportlich verschiedene Wege gehen – im Frühjahr 2015 wechselte Nicolas vom USV Halle zum HCA, während Sascha bei ihrem Heimatverein blieb. Doch die Trennung hielt damals nicht sehr lange. Schon im darauffolgenden Sommer waren die die Berends-Zwillinge in Aschersleben wiedervereint. „Es ist immer cool, wenn man zusammenspielen kann“, sagt Sascha auch heute noch.

Aus zwei mach eins: von den Zwillingen Sascha (Nummer 8) und Nicolas Berends bleibt dem HCA nur Erstgenannter erhalten.
FOTOS: HARLOFF (ARCHIV), BÖSENER

Nun müssen sich beide jedoch von diesem Gedanken lösen. Natürlich ist das nicht schön. „Es ist viel Wehmut dabei“, sagt Sascha Berends. Aber es kann auch gut für die Entwicklung sein – vor allem für die von ihm.
„Ein bisschen“, weiß der dynamische Mittelmann, „stand ich in den letzten beiden Jahren immer in Nicolas Schatten.“ Um der ganzen Geschichte keinen falschen Schlag zu geben: Die Zwillinge gönnen sich jeglichen Erfolg untereinander, von Neid ist überhaupt keine Spur. „Das hat mich nie belastet, es gibt kein Konkurrenzdenken“, betont Sascha. Er hatte bisher aber keine so exponierte Stellung wie Nicolas.
Der Rückraumspieler hat sich in den vergangenen beiden Jahren zu einem der besten Offensivakteure in der gesamten Oberliga und zum wohl Wichtigsten im System des HCA entwickelt. Der Wechsel zum SVA und in die 3.Liga kommt ja schließlich nicht von ungefähr. Mit seinem Abgang tun sich seinem Zwillingsbruder aber auch neue Wege auf. „Ich kann aus seinem Schatten treten“, sagt Sascha Berends. Er kann sich als eigenständiger Handballer emanzipieren und ist nun nicht mehr nur einer der HCA-Zwillinge, sondern einfach Sascha Berends. „Ich kann daran wachsen.“
Mit den Abgängen von Bruder Nicolas und auch Clemens Grafenhorst, der in diesem Sommer ebenfalls nach Bernburg wechselt, wird beim HC Aschersleben in der nächsten Saison viel spielerischer Raum und Verantwortung frei. Bisher konnte der Club noch keinen neuen Spieler präsentieren. Umso wichtiger werden diejenigen sein, die bereits da sind – wie Sascha Berends, der von Cheftrainer Dmitry Filippov in den letzten Monaten sehr viel Vertrauen bekommen und mit Kapitän Martin Wartmann einen perfekten Lehrmeister hat.

Eine ähnliche Situation
Der 20 Jahre alte Mittelmann ist sich der neuen Situation sehr bewusst. Und nimmt sie mit breiter Brust an. „Ich fühle mich bereit, künftig mehr Verantwortung zu übernehmen“, betont er vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison am Samstagabend beim Tabellenvorletzten Einheit Plauen. Denn er weiß: „Nur so kann ich mich weiterentwickeln.“
Eine ähnliche Situation gab es in Aschersleben vor zwei Jahren übrigens schon einmal. Wichtige Leute verließen damals den Club, und Nicolas Berends rutschte etwas unverhofft in die Verantwortung – das Ende ist bekannt.
wildalligator am Mai 01 2018 16:53:19 · 0 Kommentare · 600 gelesen · Drucken
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