+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
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Am Scheideweg
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Mit einem Punkt gegen Delitzsch sichert sich der HCA zwar den Klassenerhalt, verliert mit Clemens Grafenhorst aber den nächsten wichtigen Spieler.

ASCHERSLEBEN/MZ - Dmitry Filippov ist am vergangenen Samstagabend über seinen Schatten gesprungen. Nachdem die letzte Torchance des NHV Concordia Delitzsch von Mantas Gudonis im Tor bravourös pariert wurde und der HC Aschersleben auf der anderen Seite keinen guten Angriff mehr zustande bekam, wandte sich der Cheftrainer des HCA seinem Co-Trainer Frank Seifert senior zu. 25:25 war das Handballspiel zwischen Aschersleben und Dlitzsch gerade ausgegangen – und Filippov meinte mit sicherer Stimme zu Seifert: „Jetzt sind wir nicht abgestiegen.“
Dass die Krokodile in den letzten Saisonwochen noch einmal in die Abstiegsbredouille der Oberliga geraten würden, war schon vor der Partie am Sonnabend äußerst unwahrscheinlich. Nur ist Coach Filippov kein Typ, der sich gerne weit aus dem Fenster lehnt. „Diesen einen Punkt brauchte ich für mich noch“, betont er grinsend nach dem Remis, durch das der Klassenerhalt jetzt auch rechnerisch feststeht. Die Zukunft des HC Aschersleben ist in diesem Punkt also klar – aber doch herrscht viel Unsicherheit.

„Uns tut es weh“
Bereits am Donnerstag vor der Partie ist nämlich eine Entscheidung gefallen, die für die Zukunft des HCA noch viel weitreichender und nicht erfreulich ist. Clemens Grafenhorst verkündete im Anschluss an das Abschlusstraining seinen Abschied im bevorstehenden Sommer! Der 23 Jahre alte Rückraum-Linkshänder wird wie schon Mitspieler Nicolas Berends zuvor zum SV Anhalt Bernburg in die 3.Liga wechseln. „Für ihn ist es ein Schritt nach vorne“, zeigte Filippov Verständnis für Grafenhorsts Entscheidung, „uns tut es aber weh.“ Der zweifache Olympiasieger weiß. „Wir sind an einem schweren Punkt!“

Clemens Grafenhorst wird den HCA im Sommer verlassen
FOTO: SVEN BRÜCKNER


Grafenhorst selbst hat sich seine Entscheidung nicht einfach gemacht, das hat er am Samstagabend nach dem Unentschieden gegen Delitzsch mehrfach betont, bei dem er mit sieben Toren bester Werfer des HC Aschersleben war. Anfang des Jahres haben einige Clubs zu ihm Kontakt aufgenommen, und auch Aschersleben hätte ihn natürlich gerne behalten. „Letztlich hat den Ausschlag gegeben, dass ich in Bernburg die Chance habe, in der 3.Liga zu spielen“, sagte Grafenhorst. „Ich habe für meinen Entschluss aber lange gebraucht.“
Der Linkshänder befindet sich gerade in seiner bereits vierten Saison beim HCA, er hat mit den Alligators viel durchgemacht: Einen Fast-Abstieg, einen Vizetitel, vor allem Formhochs und –tiefs. Nach solchen Erlebnissen zu gehen, fällt auch einem 23-Jährigen nicht leicht. In den zurückliegenden Wochen war Clemens Grafenhorst aber immer deutlicher anzumerken, dass er eine neue Herausforderung sucht. Das Angebot aus der 3.Liga ist die aktuell größtmögliche. „Wenn ich diesen Schritt jetzt nicht mache, mache ich ihn vielleicht nie.“ Dmitry Filippov hat Verständnis dafür: „Ich war selber Spieler, ich verstehe das Geschäft.“

Herangehensweise überzeugt
Beim SV Anhalt wird Grafenhorst in den nächsten Tagen einen Vertrag über zwei Jahre unterschreiben und soll langsam in die Rolle des Nachfolgers vom Ungarn Gabor Pulay hineinwachsen, den es im Februar in die 2.Bundesliga nach Dresden zog, „Wir sehen in Clemens viel Potenzial“, betont Bernburgs Sportverantwortlicher Enrico Nefe. In einem Probetraining am zurückliegenden Dienstag hat er das bereits angedeutet, aber auch Schwächen gezeigt, an denen er in Bernburg wird arbeiten müssen, um eine Liga höher zu bestehen. Aber: „Seine Herangehensweise hat uns gefallen“, so Nefe, „Clemens hat seine Schwächen offen angesprochen und will hart daran arbeiten.“
Der HC Aschersleben dagegen steht durch den Abgang der zweiten Rückraum-Stammkraft nach Nicolas Berends jatzt an einem Scheideweg, das gab auch Dmitry Filippov nach dem Delitzsch-Spiel zu. Um adäquaten Ersatz und generell Neuzugänge zu finden, ist es nicht zu spät – aber es wartet eine Menge Arbeit auf die Verantwortlichen. „Es wird schwer“, war das Einzige, was Filippov noch dazu sagen konnte. Die Freude über den sicheren Klassenerhalt schien ein bisschen wie weggeflogen.

Das Delitzsch-Spiel
Das Spiel zwischen dem HCA und dem NHV Concordia Delitzsch endete letztendlich leistungsgerecht mit einem 25:25-Unentschieden.
Beide Mannschaften befanden sich vom Start weg auf Augenhöhe, zur Pause stand es 13:13.
Im zweiten Abschnitt konnte sich Aschersleben zwar dreimal auf drei Tore absetzen, Delitzsch fand aber immer wieder zurück und verdiente sich so den Punkt.

HCA: Gudonis, Thäder (n.e.); Kommoß (6), P. Seifert (5/2), S. Berends, Wartmann, A. Filippov (1), Grafenhorst (7), N. Berends (1), Weber (4), Nupnau (n.e.), Schmidt, F. Seifert (1)
wildalligator am April 04 2018 09:59:41 · 0 Kommentare · 693 gelesen · Drucken
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