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In des Bruders Fußstapfen
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Sascha Berends nimmt beim HC Aschersleben eine immer wichtigere Rolle ein – und wandelt damit auf den Spuren seines Zwillings Nicolas.

ASCHERSLEBEN/MZ - Es war wenige Tage vor Weihnachten, der Handballclub Aschersleben absolvierte seine letzte Trainingseinheit der Hinrunde. Wobei die 60 Minuten nur aus einem Fußballspiel in der Sporthalle am Bestehornpark bestanden. Toni Pajung war auch da. Die Ikone des SV Anhalt Bernburg, die seit über einem Jahrzehnt mit HCA-Coach Dmitry Filippov und Kapitän Martin Wartmann befreundet ist und vor eineinhalb Jahren nach über 20 Jahren SVA seine Schuhe an den Nagel hing. Irgendwann, so zumindest ist es übermittelt, ging es um die Zwillinge Nicolas und Sascha Berends. Und Pajung gestand: „Ich könnte sie nicht auseinanderhalten. Nur anhand der Schuhe, der eine trägt gelb, der andere orange.“ Ob Pajung da wusste, dass er damit eine ganz wunderbare Vorlage liefert?
Sascha Berends tritt nämlich aktuell ziemlich erfolgreich in die Fußstapfen seines zwölf Minuten jüngeren, aber etwas größeren und kräftigeren Zwillingsbruder Nicolas. Der hatte sich in der Vorsaison zu einem absoluten Leistungsträger beim Oberligisten HCA entwickelt. Sascha Berends ist das zwar noch nicht, aber er wird immer wichtiger. In den letzten beiden Spielen hat er jeweils fünf Tore erzielt und Aschersleben hat drei von vier Punkten geholt. Beim 30:26-Sieg gegen die HSG Freiberg vor zwei Wochen sahen viele in ihm sogar den Matchwinner.

„Gegenpart“ zum Kapitän
Wenn Martin Wartmann über Berends spricht, spricht er gerne von seinem „Kompagnon“. Beide spielen im Rückraum auf der Mitte. Wartmann, der 34 Jahre alte ehemalige Zweitliga-Spieler und Kapitän, ist ob seiner Erfahrung und Gabe, ein Spiel lesen zu können, natürlich noch die Nummer eins. Doch er sagt auch: „Ich kann mittlerweile entspannter sein.“ Er weiß: Hinter ihm lauert einer, der mehr als nur Pausenbeschaffer ist. Wie die letzten beiden Partien gezeigt haben, als der Kapitän wegen Problemen am Finger und Krankheit insgesamt nur eine Viertelstunde spielte.
Wartmann sieht von der Spielweise her in Berends seinen „Gegenpart“. Während der Routinier ein klassischer Denker und Lenker ist, kommt der erst 20-Jährige über seine Dynamik. Er reist mit den schnellen ersten Schritten Lücken, wo eigentlich keine sind. „Sascha übernimmt schon viel Verantwortung“, sagt Trainer Dmitry Filippov. „Man sieht aber auch noch, dass Nico etwas früher zu uns gekommen ist.“
Nicolas Berends kam vor ziemlich genau drei Jahren vom USV Halle zum HC Aschersleben, sein Zwillingsbruder Sascha folgte ein halbes Jahr später. Und „hat ein wenig mehr Anlauf gebraucht“, hat Wartmann beobachtet. Jetzt aber nimmt er eine immer wichtigere Rolle ein. „Wenn er spielt, versucht er die Mannschaft schon zu führen und ist jetzt viel sicherer als damals“, so Filippov.
Wenn an diesem Sonntag Tabellenführer LVB Leipzig in Aschersleben gastiert, könnte Sascha Berends wieder eine gewichtige Rolle zuteilwerden. „Kompagnon“ Martin Wartmann hat die ganze Trainingswoche krank ausgesetzt.

Blindes Verständnis
Für Nicolas Berends war es nur eine Frage der Zeit, bis auch sein Zwilling den nächsten Entwicklungsschritt, denn: „Das Potenzial ist ja bei uns beiden da.“ Wenn beide gemeinsam Angriff spielen, läuft das relativ reibungslos. „Das blinde Verständnis ist noch da“, sagt Nicolas Berends, „mit seinem Zwillingsbruder in einem Team zu spielen, möchte man nicht missen.“
Alles in allem verläuft die Entwicklung der Zwillinge sehr gut. Nur in der Deckung, da ist Sascha Berends noch nicht auf dem Niveau von Nicolas angekommen. Was halt auch daran liegt, dass er ein bisschen schmächtiger ist. „Er könnte ruhig noch zwei, drei Kilo draufpacken“, findet Nicolas Berends. Nicht nur für Toni Pajung würde es das nicht einfacher machen, beim unterscheiden.

Die Zwillinge Sascha (l.) und Nicolas Berends
FOTO: OLIVER HARLOFF


Aschersleben empfängt Leipzig am Sonntag um 16 Uhr im Ballhaus.
wildalligator am Februar 03 2018 08:47:37 · 0 Kommentare · 467 gelesen · Drucken
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