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HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Wenn Aschersleben am Samstagabend in Staßfurt spielt, ist das nicht nur ein prestigeträchtiges Derby. Sondern auch ein Treffen alter Weggefährten.


ASCHERSLEBEN/MZ - Martin Wartmann weiß es nicht mehr genau, aber es
muss im Jahr 2000 gewesen sein. „Ich war damals, glaube ich, 17“,
erzählt der heute 34 Jahre alte Kapitän des Handball-Oberligisten HC
Aschersleben. Wartmann war damals ein aufstrebender A-Jugend-Handballer
beim SC Magdeburg. Und weil er ziemlich Talent hatte, durfte er schon
vor der Volljährigkeit ab und an im Bundesliga-Team von Trainer Alfred
Gislason mittrainieren. Neben Leuten wie Stefan Kretzschmar, Henning
Fritz. Oder Sven Liesegang. „Ich glaube aber nicht, dass ,Liese‘ sich
heute noch daran erinnert“, sagt Wartmann. Klar: warum auch? Er war ja
nur A-Junior. Einer von so vielen, die mal schnuppern dürfen.
Heute, 17 Jahre später, können Wartmann und Liesegang allerdings doch
auf eine lange gemeinsame Zeit zurückblicken.

„Der absolute Chef"
Rückblende, 2003: Martin Wartmann und Sven Liesegang heuerten im
gleichen Sommer beim damaligen Zweitligisten SV Anhalt Bernburg an. Und
unterschiedlicher hätten sie nicht sein können. Liesegang, der mit dem
SCM 2002 die Champions League und 2001 den deutscher Meistertitel
gewonnen hatte. Und Wartmann, damals um die 20 Jahre, der junge Wilde?
Liesegang lacht. „Ach“, sagt er heute, „so richtig wild habe ich Warte
nie erlebt.“
Wartmann und Liesegang verbindet eine jahrelange Gemeinschaft. Erst
haben sie für den SVA zusammen auf dem Spielfeld gestanden -
Liesegang irgendwann als Spielertrainer - dann wurde der heute
48-Jährige 2010 noch einmal für zwei Jahre Trainer in Bernburg - und
von Martin Wartmann. Seit Ende November ist er mittlerweile Coach des HV
Rot-Weiß Staßfurt, der Samstagabend den HCA zum prestigeträchtigen Derby
empfängt.
Wenn man sich heute mit beiden über den jeweils anderen unterhält, hört
man eine sehr große Wertschätzung heraus. Und man bekommt auch das
Gefühl, dass nur wenige den Handballtrainer Sven Liesegang besser
kennen, als der Spieler Martin Wartmann - und umgekehrt. „Auf der Platte
war er immer der absolute Chef“, sagt zum Beispiel Wartmann über
Liesegang, der zu seiner aktiven Zeit in Magdeburg zu den besten
Abwehrspielern der 1. Bundesliga gehörte. Und andersrum: „Warte war
immer jemand, der sehr abgeklärt war, der immer erst überlegt hat. Als
Spieler, aber auch als Mensch“, so Liesegang, „und das drückt sich auch
in seinem Spiel aus.“ Auch mit mittlerweile 34 ist Martin Wartmann noch
immer der Kopf des HCA.
Dass diese besondere Konstellation für eine der beiden Mannschaften am
Samstagabend in der Paul-Merkewitz-Halle ein Nachteil werden könnte,
glaubt Sven Liesegang aber nicht. Wenngleich der neue Staßfurt-Trainer
offen zugibt: „Ich würde schon behaupten, dass Warte mich als Trainer
besser kennt, als ich ihn als Spieler.“ Doch: „Ich habe mich in den
letzten Jahren in gewissen Punkten auch verändert“, fügt der 48-Jährige
an. Überhaupt ist und war die Analogie zwischen Staßfurt und
Aschersleben immer groß: „Wir wissen alle genau, wie die jeweils anderen
ticken“, betont Liesegang. „Es gibt keine Geheimnisse“, sagt auch Wartmann.

Wiedersehen seit Längerem
Die beiden langen Weggefährten werden sich am bevorstehenden
Samstagabend in Staßfurt übrigens zum ersten Mal seit längerer Zeit
wiedersehen. Der Kontakt ist über all die Jahre freilich nie ganz
abgerissen. Als Liesegang noch Trainer des Oberligisten HC Einheit
Plauen war, haben sich beide sogar regelmäßig über die Gegner
ausgetauscht. Dann war alles wie früher, nur das dann zwei gestandene
Handball-Persönlichkeiten miteinander gesprochen haben - keiner war
mehr der junge Wilde oder A-Jugendliche.
Apropos A-Jugend: Wie ist das nun eigentlich mit der Geschichte rund um
das erste Kennenlernen zwischen Sven Liesegang und Martin Wartmann.
Erinnert sich Liesegang noch an das Jahr 2000, und an den
A-Jugendlichen Wartmann? Liesegangs Augen werden auf einmal ganz groß:
„Nee, überhaupt nicht.“

Derbygeschicht
In den vergangenen drei Spielzeiten kam es in der Handball-Oberliga zu sechs Derbys zwischen dem HC Aschersleben und HV Rot-Weiß Staßfurt. Und die Bilanz spricht knapp für Aschersleben.
In der Saison 2014/15 gewann der HCA das Heimspiel (32:31), verlor aber in Staßfurt (33:34).
2015/16 endete das Hinspiel unentschieden (25:25), das Rückspiel ging wieder nur mit einem Tor an Staßfurt (29:28).
In der Vorsaison gewann Aschersleben beide Spiele deutlich (31:26, 31:27).

Das Derby in der Paul-Merkewitz-Halle Staßfurt wird 19 Uhr angepfiffen.

FOTO: HARLOFF
Ist immer noch der Kopf des HCA: Martin Wartmann
wildalligator am Januar 06 2018 11:10:33 · 0 Kommentare · 709 gelesen · Drucken
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