+++++ Alligators mit Unentschieden +++++ HCA vs. HC Burgenland 24:24 (10:11) +++++ Starker Gudonis im Tor +++++ Grafenhorst mit 9 Treffern +++++
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„Das ist schon nervig“
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Kapitän Martin Wartmann spricht über den Saisonstart des HC Aschersleben, aktuelle Probleme und eine gar nicht mal so einfache Zukunft.

ASCHERSLEBEN/MZ - Seit 2013 läuft Martin Wartmann mittlerweile für den Handball-Oberligisten HC Aschersleben auf. Seit 2014 ist er Kapitän des Teams in dieser Zeit hat Wartmann viel erlebt, einen Abstieg und eine Vize-Meisterschaft, zahlreiche Siege wie bittere Niederlagen oder Unentschieden, wie die 24:24-Punkteteilung wenige Sekunden vor Schluss mit dem HC Burgenland letzten Sonntag. Eines hat Wartmann in all den Jahren aber auch: Sich immer ehrlich der Situation gestellt. So wie jetzt. Tobias Große hat mit dem HCA-Kapitän über den durchwachsenen Start, die schwere Situation und Zukunft gesprochen. Ganz offen.

Herr Wartmann, ist Ihnen eigentlich bewusst, dass Sie mit dem HCA seit Ihrer Ankunft 2013 nur einmal so schlecht in die Saison gestartet sind, wie jetzt? Gleich in der Drittliga-Saison 2013/14.
Martin Wartmann: Stimmt, jetzt wo Sie es sagen, fällt mir das auch auf.

Damals stand m Ende der Spielzeit der Abstieg aus der 3.Liga zu Buche. Haben Sie ein paar Bedenken?
(überlegt) Jein. Ich hatte ehrlich gesagt schon vor der Saison ein paar Bedenken, was vor allem an unserer Ansetzung lag. Wir sind mit zwei ganz schweren Auswärtsspielen gestartet und dann standen wir da mit 0:4 Punkten.
Dann hatten wir schon LVB Leipzig, die in diesem Jahr den Titel holen, da lege ich mich fest. Es war bisher nicht so einfach für uns.
Und der nächste Punkt ist ja, dass wir in der Hinrunde nur fünf Heim-, aber acht Auswärtsspiele haben.

Aber…
…ja, ich weiß, das wiegt sich alles in der Rückrunde wieder auf. Und wir haben in den letzten Jahren auch immer eine gute Rückrunde gespielt. Aber wenn wir erst einmal unten drin stecken, wird es schwierig. Wir müssen punkten!

Was hat in den ersten fünf Spielen denn gefehlt, um mehr als nur drei Punkte zu holen?
Naja, wir spielen ja oft 50,55 Minuten gut mit.

Und was ist mit den fünf bis zehn anderen Minuten?
Da fehlt uns die Konstanz, wir schlagen uns selbst. Wir haben Phasen drin, in denen decken wir einfach nicht mehr richtig. Und das passiert uns immer zum falschen Zeitpunkt.

Gibt es dafür Gründe?
Es ist sicher auch viel dem dünnen Kader geschuldet, viele Spieler müssen lange Zeit spielen. Und was dazu kommt und nicht zu verachten ist: Für die ganzen jungen Spieler ist es neu, so eine Phase durchzumachen, das sind sie nicht gewohnt.

Man hat in den ersten Spielen hier und da den Eindruck gewonnen, dass der HCA sehr abhängig ist von einzelnen Spielern. Mantas Gudonis zum Beispiel oder Clemens Grafenhorst vorne.
Bei Manni ist das schon so. er ist halt immer für einen 1000-Prozentigen gut. Funktioniert er, funktionieren wir.
Clemens ist halt der einzige, der auch mal aus neun, zehn Metern ein Tor werfen kann. Das Hauptproblem ist aber, dass unsere ganzen Systeme durch den fehlenden, richtigen Kreisläufer gesprengt sind.


Wie frustrierend ist das gerade für Sie als Mittelmann und offensiver Kopf des Teams?
Das ist schon nervig. Wir sind dadurch sehr leicht ausrechenbar, weil Sperren und andere Sachen fehlen. Was Alex und Fränky (Alexander Weber und Frank Seifert jr.; Anm. d. Red.) da aushilfsweise leisten, ist aller Ehren wert. Aber für unser System wäre es wichtig, da einen gelernten Spieler zu haben, das ist einfach etwas anderes.

Alles in allem muss man also festhalten: Dem HCA steht eine schwere Saison bevor?
Naja, ich will nicht schwarzmalen, aber es wird nicht so ruhig, wie in den letzten beiden Jahren, dessen sollten wir uns werden. Weil auch die Liga immer stärker wir. Wir müssen sehen, wo wir Weihnachten stehen, dann kann man mehr sagen.

Mal noch ein bisschen weiter geblickt. Sie sind mittlerweile 34 Jahre alt, Mantas Gudonis 38, Carsten Kommoß 37, Alexander Weber 32. Wie ist es generell um die Zukunft des HC Aschersleben bestellt?
Schwierige Frage. Fakt ist, dass alle aufgezählten Spieler ja auch Leistungsträgersind. Es muss auf jeden Fall im Verein etwas passieren, man muss sich breiter aufstellen, neue Leute aufbauen.

FOTO: OLIVER HARLOFF
wildalligator am Oktober 06 2017 18:52:42 · 0 Kommentare · 423 gelesen · Drucken
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